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Die Veranstaltung ist eingebettet in die langjährige inlandsbezogene Informations- und Bildungsarbeit von staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit. In ihrem Zentrum steht das im April 2001 ins Leben gerufene Aktionsprogramm 2015, welches den deutschen Beitrag zur angestrebten Halbierung der weltweiten Armut bis zum Jahr 2015 skizziert. Armutsbekämpfung wird darin als die in der Entwicklungszusammenarbeit alles überwölbende Aufgabe definiert. Ein wesentliches Ziel des Aktionsprogrammes ist es, "das Verständnis in der deutschen Öffentlichkeit für die weltweite Armutsbekämpfung vertiefen, denn Armutsbekämpfung ist ein Beitrag zur globalen Zukunftssicherung." Übergeordnetes Anliegen des begleitenden Öffentlichkeitsarbeitskonzepts der Bundesregierung ist es daher, in Hinblick auf den Handlungsschwerpunkt Armutsbekämpfung "schnell und über mehr als ein Jahrzehnt Bekanntheit, Identifikation und Handlungsbereitschaft auszulösen".

Obwohl der Inlandsaspekt dem Aktionsprogramm somit inhärent ist, hat die deutsche Öffentlichkeit es bislang nur am Rande zur Kenntnis genommen. Auch von Seiten der Nichtregierungsorganisationen wurde daher eine gezielte Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zur konzeptionellen Begleitung des Aktionsprogramms 2015 eingefordert (vgl. VENRO-Papier "Armut bekämpfen - Gerechtigkeit schaffen", Dez. 2001).

Ziel eines Bildungsmarkts von Bund und Ländern zum Thema "Globales Lernen im Dialog - unter besonderer Berücksichtigung des Aktionsprogramms 2015: Der Beitrag Deutschlands zur weltweiten Halbierung extremer Armut" ist es daher, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit als die beiden zentralen Instrumente einer breiteren gesellschaftlichen Verankerung der Notwendigkeit von Armutsbekämpfung zusammenzuführen. Im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen und das Medieninteresse auf sich ziehenden Veranstaltungsform sollen Bildungsakteure ermutigt und in die Lage versetzt werden, die Thematik der Armutsbekämpfung künftig noch kompetenter und sachgerecht qualifiziert in die schulischen und außerschulischen Bildungsinstitutionen hineinzutragen.

Die Umsetzung des Aktionsprogramms wie auch der diesbezüglichen Informations- und Bildungsarbeit bedarf ständiger Absprachen und Rückkopplungen mit einer Vielzahl von Akteuren. Ziel ist dabei z.B. durch die Einführung einer Kommunikationsmarke, einer ...